21. September 2017

VisioM: Missionarische Kompetenz für Gemeinden nutzen

Quelle: idea.de

Neues Missionswerk gegründet: Gott hat mehr vor. Das Bild zeigt VisioM-Direktor Dr. Andreas Bartels. Foto: PR

Neues Missionswerk gegründet: Gott hat mehr vor. Das Bild zeigt VisioM-Direktor Dr. Andreas Bartels. Foto: PR

Gießen (idea) – Im mittelhessischen Gießen haben Christen ein neues Missionswerk gegründet: VisioM. Seine Homepage (www.VisioM.org) ist seit dem 11. September online. Das Werk tritt unter dem Slogan an: „Gott hat mehr vor”.
 

Es will nach den Worten seines Leiters, Andreas Bartels, Christen und Gemeinden ermutigen, ihr missionarisches Potential zu entdecken und besser zu nutzen. Bartels und seine fünfköpfige Mannschaft bringen einen reichhaltigen Erfahrungsschatz mit. Sie alle waren zuvor Mitarbeiter im Jesusfilm- und Medien-Team des Missionswerks Campus für Christus (Gießen), wo sie unter anderem für den bekannten Jesus-Film und die Internetseite Gottkennen.de verantwortlich waren.

Der eigenen Berufung treu bleiben

Als klar wurde, dass sie innerhalb von Campus für Christus keinen Platz mehr für ihre Arbeit hatten, seien sie den neuen Weg gegangen, sagte Bartels gegenüber idea. Es sei darum gegangen, der eigenen Berufung durch Gott treu zu bleiben. „Kernkompetenz von VisioM ist die Verbindung von missionarischen Gemeindeprojekten und modernen Medien – insbesondere Kurzfilmen, um Menschen zu erreichen, die nie den Schritt über die Schwelle der Gemeinde wagen würden“, so Pressesprecher Ingmar Bartsch. Man suche auch die Kooperation mit christlichen Fernsehsendern wie Bibel.TV (Hamburg) oder ERF Medien (Wetzlar). Die Arbeit von VisioM wird ausschließlich über Spenden finanziert.

Campus: In Frieden getrennt

Der Campus-für-Christus-Missionsleiter Clemens Schweiger (Gießen) sagte gegenüber idea, dass man in Frieden auseinander gegangen sei: „Ich wünsche dem Team von VisioM Gottes Segen.“ Bei Campus für Christus gebe es nach dem Fortgang der Mitarbeiter keine Einschränkungen in der bisherigen Arbeit. Vielmehr starte man bald schon mit einem neuen Produkt, dem „Damaskus-Film“. Er behandele die Bekehrung des Apostel Paulus und sei besonders geeignet zur Mission unter Muslimen.