12. Dezember 2017

Unionspolitiker unterstützen „Marsch für das Leben“

Quelle: idea.de

Berlin (idea) – Mehrere Organisationen in den Unionsparteien unterstützen den „Marsch für das Leben“, der am 18. September in Berlin stattfindet.
 

Während linksextreme Gruppen eine Gegendemonstration veranstalten, rufen der Arbeitskreis Engagierter Katholiken sowie die Junge Union (JU) und die Senioren-Union zur Teilnahme an dem Gedenkzug der Lebensschützer auf. Nach einer Kundgebung wollen die Teilnehmer mit 1.000 Holzkreuzen durch die Stadt ziehen und den Marsch mit einem ökumenischen Gottesdienst beenden. Die Kreuze sollen daran erinnern, dass in Deutschland pro Werktag etwa 1.000 Kinder im Mutterleib getötet werden. Veranstalter ist der Bundesverband Lebensrecht. Wie es in einem gemeinsamen Grußwort des JU-Vorsitzenden Philipp Mißfelder und des Vorsitzenden der Senioren-Union, Prof. Otto Wulff, heißt, bekenne man sich „generationenübergreifend zum Schutz des Lebens“. Dies umfasse sowohl den Schutz „unserer ungeborenen Kinder, als auch das konsequente Verbot von aktiver Sterbehilfe alter und kranker Menschen“. Man sehe hier einen „großen Handlungsbedarf“ für die Politik. Schwangere, die eine Abtreibung in Betracht ziehen, dürften nicht alleingelassen werden. „Der Mutter muss eine umfassende Beratung zur Seite gestellt werden, die sie in der Entscheidung für das Kind bestärkt“, fordern Mißfelder und Wulff. Auch Experimente mit menschlichen Embryonen sowie die Präimplantationsdiagnostik widersprächen dem christlichen Verständnis von der unveräußerlichen Würde des Menschen.

Den Glauben freudig bekennen

Nach den Worten der beiden Politiker ist ein offenes und freudiges Bekenntnis zum Glauben an Gott, zum christlichen Menschenbild und zur Familie gerade in der heutigen Gesellschaft wichtiger denn je. Weiter heißt es in dem Grußwort: „Für den ,Marsch für das Leben’ und Ihr weiteres sehr wichtiges Engagement für den Schutz des Lebens wünschen wir Ihnen alles Gute! Gehen Sie selbstbewusst und bei aller Trauer über die viel zu hohen Abtreibungszahlen in Deutschland auch mit christlichem Optimismus durch die Straßen unserer Hauptstadt! Wir sind in Gedanken bei Ihnen!“ Während der Evangelische Arbeitskreis der CDU/CSU nicht für den Marsch wirbt, kündigte der Arbeitskreis Engagierter Katholiken seine Teilnahme an. Dessen Vorsitzender Martin Lohmann (Bonn) steht zugleich dem Bundesverband Lebensrecht vor. Zu den Unterstützern des Marsches gehört auch der Arbeitskreis „Lebensrecht und Familie“ der Partei für Arbeit, Umwelt und Familie (AUF-Partei).