11. Dezember 2017

Über Gott reden an der Autobahnraststätte

Quelle: idea.de

Die Bildungsreferentin im Dekanat, Yvonne Dettmar. Foto: EKHN

Die Bildungsreferentin im Dekanat, Yvonne Dettmar. Foto: EKHN

Eschborn (idea) – Eine ungewöhnliche Erfahrung machten Auto- und Motorradfahrer am 5. September an der Autobahnraststätte Taunusblick (Eschborn bei Frankfurt am Main): Vier Mitarbeiter des hessen-nassauischen Dekanats Hochtaunus suchten das Gespräch mit Reisenden und verteilten Spruchkarten.
 

„Von Gott reden an ungewöhnlichen Orten“, hieß die Aktion. Rund 200 Personen wurden erreicht, teilte die Leiterin der Aktion, die Bildungsreferentin im Dekanat, Yvonne Dettmar (Bad Homburg), mit. Das freundliche Gesprächsangebot habe fast durchweg positive Reaktionen ausgelöst. „Das finden wir aber gut, dass die Kirche so was macht“, hätten mehrere Personen gesagt. Ein Reisender habe nach einem längeren Gespräch bekannt, „sein Leben ändern“ zu wollen. Neben vielen Einzelpersonen seien die Christen auch mit einer Motorradgruppe und einer Landfrauengruppe ins Gespräch gekommen. Auf der Aussichtsplattform der Raststätte wurden kleine Anti-Stress-Bälle mit einem Kreuz als kirchlichem Erkennungszeichen verschenkt. Die Aktion „Von Gott reden an ungewöhnlichen Orten“ soll am 20. März 2011 auf dem Feldberg im Taunus fortgesetzt werden. In diesem Jahr waren kirchliche Mitarbeiter bereits auf einem Flohmarkt, in einem Bahnhof, einem Fitnessstudio und einem Supermarkt präsent. Die Erfahrung zeige, dass man an solchen Orten leicht über Gott und die Welt, über Zeit und Lebenssinn sowie über Natur und Wunder ins Gespräch komme, so Dettmar.