12. Dezember 2017

Für mehr Mut zum Bekenntnis

Quelle: idea.de

Der Direktor der Deutschen Missionsgemeinschaft, Detlef Blöcher.

Der Direktor der Deutschen Missionsgemeinschaft, Detlef Blöcher.

Sinsheim (idea) – Mehr Mut der Christen beim Reden über ihren Glauben wünscht sich der Direktor der Deutschen Missionsgemeinschaft, Detlef Blöcher (Sinsheim bei Heidelberg).
 

Es gebe keinen Grund zu Zurückhaltung oder Ängstlichkeit, da die Weitergabe des Evangeliums ein Herzensanliegen Gottes sei, sagte er beim Herbstmissionsfest am 26. September in der Missionszentrale Buchenauerhof bei Sinsheim nahe Heidelberg. Vor rund 1.100 Besuchern berichtete Blöcher von „eindrucksvollen Missionserfahrungen“ in anderen Ländern. So habe in Kenia ein Jugendlicher nachts von einer Gestalt in einem hellen Licht geträumt, die sagte: „Morgen kommt ein Besucher mit einer sehr wichtigen Botschaft zu dir.“ Als am nächsten Tag ein Missionar vorbeigekommen sei, habe ihn der junge Mann spontan nach seiner wichtigen Botschaft gefragt und als Antwort das Evangelium erhalten. Aufgrund des Traums und der klaren Botschaft seien er und in den folgenden Tagen auch seine Familie Christen geworden, so Blöcher. Der Personalleiter des Missionswerks, Hartmut Peters, rief dazu auf, das Evangelium „verständlich und durch einen vorbildlichen Lebensstil“ zu verkündigen. Jeder Christ sei berufen, ein Botschafter Jesu zu sein.

Täglich fast 26.000 Euro Spenden

Die evangelikale Organisation, die nach eigenen Angaben 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 76 Länder entsandt hat, zählt zu den größten evangelischen Missionswerken Deutschlands. Zur Deckung aller Ausgaben erhalte sie täglich 25.800 Euro Spenden, teilte Geschäftsführer Andreas Ebinger mit. Zusätzlich hätten Missionsfreunde in diesem Jahr 650.000 Euro für die Flutopfer in Pakistan und die Betroffenen der Erdbeben in Chile und Haiti gegeben.