14. Dezember 2017

Vernunft und christlicher Glaube sind kein Gegensatz

Quelle: idea.de

30 Jahre „factum“: Gestartet als Kampfblatt gegen Evolutionstheorie.

30 Jahre „factum“: Gestartet als Kampfblatt gegen Evolutionstheorie.

Berneck (idea) – Vernunft und christlicher Glaube sind keine Gegensätze. Das aufzuzeigen, dafür engagiert sich das in der Schweiz im Schwengeler-Verlag erscheinende Abonnentenmagazin „factum“ (Berneck bei St. Gallen).
 

Das Blatt ist 30 Jahre alt. Bisher sind 274 Hefte erschienen. Das neun Mal im Jahr herausgegebene Magazin sei als „Kampfblatt gegen die Evolutionstheorie im deutschen Sprachraum“ gestartet, schreibt Chefredakteur Rolf Höneisen in der Jubiläumsausgabe. Zwar werde die Zeitschrift heute professioneller gestaltet und präsentiere ein breiteres Themenspektrum, doch sei das Kernanliegen, das Evangelium und die Wahrheit Gottes zu bezeugen, gleich geblieben. „factum möchte durch seine Berichterstattung Christen ermutigen, ihnen wichtige Informationen geben und Menschen, die mit dem christlichen Glauben wenig anfangen können, auf biblische Wahrheiten hinweisen“, heißt es in einer Pressemitteilung zum Jubiläum. „factum“ verstehe sich als „profilierter journalistisch-christlicher Begleiter durch den Alltag“ für seine rund 7.000 Bezieher. Die Artikel über biblische Themen und Glaubensfragen würden häufig zur Grundlage von Bibelarbeiten und zum Gedankenanstoß für Predigten.

Wenn der Schöpfungsbericht nicht stimmt…

Der Herausgeber, Bruno Schwengeler (Berneck), erinnert sich in der aktuellen Ausgabe an die Anfänge. Theologisch liberale Pfarrer hätten ihn schon als Jugendlichen „auf die Palme“ gebracht. Durch die Lektüre der Bibel sei er seinem Schöpfer begegnet und habe begonnen, jungen Leuten die frohe Botschaft des Evangeliums weiterzusagen. Dabei sei ihm jedoch aufgefallen, dass sich in vielen Köpfen festgesetzt habe, was sie im Biologieunterricht gelernt hätten – dass nämlich der Mensch nichts anderes sei als ein höher entwickeltes Tier. „Wenn der Schöpfungsbericht nicht der Wahrheit entspricht, warum sollten wir dann dem Rest der Bibel glauben?“, fragte sich Schwengeler und versuchte, fundierte Antworten auf die Angriffe der Evolution zu geben. In dem Chemiker und Pharmakologen Prof. Arthur Ernest Wilder-Smith (1915-1995) habe er einen Wissenschaftler gefunden, der unerschrocken für die Schöpfungslehre eingetreten sei und in verständlichen Worten die Evolutionstheorie als fragwürdige Theorie entlarvt habe. Im Jubiläumsheft präsentiert der frühere Direktor bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig, Prof. Werner Gitt, einen „prophetisch-mathematischen Gottesbeweis“. Darin weist er nach, dass sich die 3.268 Prophetien der Bibel nicht zufällig erfüllen konnten, sondern ein „allmächtiger und allwissender Gott“ sie in Realität umgesetzt habe.