16. Dezember 2017

Koalition will Christen vor Verfolgung schützen

Quelle: idea.de

Der Fraktionschef der Union, Volker Kauder, bemängelt auch die Lage in der Türkei. Foto: PR/Werner Schüring

Der Fraktionschef der Union, Volker Kauder, bemängelt auch die Lage in der Türkei. Foto: PR/Werner Schüring

Berlin (idea) – Zu einem stärkeren Einsatz gegen Christenverfolgung haben am 8. Juli Mitglieder der Regierungsfraktionen im Bundestag aufgerufen. Der Fraktionschef der Union, Volker Kauder, bezeichnete Christen in einer Debatte zum Thema Religionsfreiheit als die am meisten verfolgte religiöse Gruppe. In 60 Staaten würden rund 200 Millionen Christen unterdrückt.
 

Als Beispiel nannte er die gewalttätigen Ausschreitungen im ostindischen Bundesstaat Orissa. Dort hatten Hindu-Nationalisten vor zwei Jahren 120 Personen getötet, Häuser und Kirchen in Brand gesteckt und laut Regierungsangaben 13.000 Christen in die Flucht getrieben; andere Quellen sprechen von 50.000. Zehntausende befänden sich bis heute in Flüchtlingslagern, so Kauder. Als weiteres Beispiel für mangelnde Religionsfreiheit nannte der Unionsfraktionsvorsitzende die Türkei. Ein Land, das der Europäischen Union beitreten wolle, (Weiterlesen)