22. September 2017

Bischof i.R. Huber wieder in Ethikrat berufen

Quelle: idea.de

Der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende und frühere Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Prof. Wolfgang Huber. Foto: Wikipedia/DeFontenelleBerlin (idea) – Prof. Wolfgang Huber (Berlin), ehemaliger EKD-Ratsvorsitzender und früherer Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, ist erneut in den Deutschen Ethikrat berufen worden.
 

Er nimmt den Platz von EKD-Kirchenamtspräsident Hermann Barth (Hannover) ein, der im März auf eigenen Wunsch aus dem Gremium ausgeschieden war. Es berät die Bundesregierung und den Bundestag vor allem in bioethischen Fragen. Der 67-jährige Huber gehörte bereits von 2001 bis 2003 dem Nationalen Ethikrat an, dem Vorgänger des Deutschen Ethikrats. In dem 26-köpfigen Gremium aus Naturwissenschaftlern, Medizinern, Philosophen, Wirtschaftswissenschaftlern, Juristen und Theologen ist die evangelische Kirche mehrfach repräsentiert. Als Vorsitzender amtiert der Juraprofessor Edzard Schmidt-Jortzig (Kiel). Der 68-jährige FDP-Politiker und frühere Bundesjustizminister gehörte von 1997 bis 2003 der EKD-Synode an. Mitglieder des Deutschen Ethikrats sind ferner unter anderem der frühere stellvertretende EKD-Ratsvorsitzende, Bischof i.R. Christoph Kähler (Leipzig), der ehemalige Präses der EKD-Synode und frühere SPD-Bundesminister Jürgen Schmude (Moers) und der Transplantationsmediziner und frühere Kirchentagspräsident Prof. Eckhard Nagel (Bayreuth). Zu den Katholiken im Ethikrat zählen der Moraltheologe Prof. Eberhard Schockenhoff (Freiburg), der Augsburger Weihbischof Anton Losinger und der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU).