19. November 2017

Nina Hagen: Gott lenkt meinen Lebensweg

Quelle: idea.de

Als Kind besuchte die Punk-Lady heimlich Gottesdienste. Foto: wikipedia/Tomasz Sienicki

Als Kind besuchte die Punk-Lady heimlich Gottesdienste. Foto: wikipedia/Tomasz Sienicki

München (idea) – „Ich fühle mich von Gott geliebt, geschützt und geleitet. Er lenkt und leitet meinen Lebensweg.“ Das erklärte die Sängerin Nina Hagen am 14. Mai auf dem Podium der Kirchenpresse beim Ökumenischen Kirchentag in München.
 

Die habe schon immer zu Jesus gebetet, sagte die 55-jährige Punk-Lady in einem Interview auf dem Roten Sofa. Im vorigen Jahr hatte sie sich in einer reformierten Kirchengemeinde taufen lassen und in diesem Jahr in ihrem Buch „Bekenntnisse“ ihren Glaubensweg geschildert. Als Kind in der DDR habe sie bereits heimlich Gottesdienste besucht, sagte sie auf dem Kirchentag. Sie habe es nicht geglaubt, wenn man ihr gesagt habe, dass es Gott nicht gebe. Schon immer habe sie Jesus unterwegs sein wollen und in ihren Konzerten auch christliche Songs gespielt.

„Gitarren statt Knarren“

Hagen setzt sich für den Frieden ein und rief dazu auf, für Afghanistan zu beten. (55) hat getreu ihrem Motto „Gitarren statt Knarren“ zum Friedensgebet für Afghanistan aufgerufen. Sie ist Schirmherrin einer Einrichtung für Kriegswitwen und ihre Kinder in Kabul. Dort würde sie gern in einem Konzert mit anderen Künstlern unter dem Schutz der Bundeswehr auftreten. Hagens Leitwort: „Gitarren statt Knarren“.