22. November 2017

CDU-Führungspersonal ist christlicher geworden

Quelle: idea.de

Der Präsident der Evangelischen Akademie zu Berlin, der Historiker Prof. Paul Nolte: Aber die Kirchenbindung der Mitglieder lässt nach. Foto: Pletz Fotodesign

Der Präsident der Evangelischen Akademie zu Berlin, der Historiker Prof. Paul Nolte: Aber die Kirchenbindung der Mitglieder lässt nach. Foto: Pletz Fotodesign

Berlin (idea) – Das Führungspersonal der CDU ist „dezidiert christlicher“ geworden. Allerdings hat die Kirchenbindung der Parteimitglieder nachgelassen. Diese Ansicht vertrat der Präsident der Evangelischen Akademie zu Berlin, der Historiker Prof. Paul Nolte, bei der Veranstaltung „Die CDU – ein gelungenes ökumenisches Projekt“ am 4. Mai in Berlin
 
Nach seiner Einschätzung ist die CDU in den 60 Jahren ihres Bestehens auf Bundesebene nicht weniger christlich geworden. Gastgeber der Veranstaltung war CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, der von 2003 bis 2009 dem Rat der EKD angehörte. Die Professorin für Christliche Sozialwissenschaft und Christliche Sozialethik an der Universität Erfurt, Elke Mack, zeigte sich überzeugt, dass die meisten Menschen die Bezeichnung „christlich“ nach wie vor als sympathisch empfinden – auch Konfessionslose. Das christliche Leitbild sei für die CDU auch in einer säkularisierten Gesellschaft kein Wettbewerbsnachteil. Es biete eine überzeitliche und weltweit prägende Ethik. Viele Menschen seien zudem von den Gerechtigkeitsvorstellungen und dem Realismus des christlichen Leitbildes überzeugt. 2.000 Jahre christliche Verwurzelung ließen sich nicht in einer Generation abstreifen, so Mack. Anziehend sei vor allem… (Weiterlesen)
 

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