18. November 2017

Lebensschutzorganisation ALfA rettete im letzten Jahr 97 Kinder

Quelle: idea.de

Die ALfA-Vorsitzende, die Ärztin Claudia Kaminski: Erfolgreiche Konfliktberatung auch ohne Beratungsscheine.

Die ALfA-Vorsitzende, die Ärztin Claudia Kaminski: Erfolgreiche Konfliktberatung auch ohne Beratungsscheine.

Augsburg (idea) – Etwa jede zweite Frau, die sich wegen eines Schwangerschaftskonflikts an die Lebensschutzorganisation „Aktion Lebensrecht für Alle“ (ALfA) wendet, entscheidet sich für das Kind. Das teilte die Organisation am 31. März in Augsburg mit.
 

196 Schwangere seien im vergangenen Jahr beraten worden. Dies habe in 97 Fällen nachweislich zur Geburt des Kindes geführt. In zahlreichen weiteren Fällen seien wegweisende Ratschläge gegeben worden, ohne dass die Beraterinnen das Ergebnis erfahren hätten. Die meisten Beratungen erfolgten anonym. 47 Familien habe die „Patenschaftsaktion“ von ALfA finanziell geholfen. Nach Ansicht der Vorsitzenden, der Ärztin Claudia Kaminski (Köln), zeigt die Statistik, dass auch eine Schwangerschaftskonfliktberatung erfolgreich sein kann, „wenn keine Beratungsscheine ausgestellt werden, die zur straffreien vorgeburtlichen Kindstötung berechtigen“. Hilfesuchende wüssten, dass sie bei ALfA kompetent und sachlich beraten würden. Die Freude über die geretteten Kinder wäre aber noch größer, wenn sich alle Frauen für die Geburt ihres Kindes entschieden hätten, so Kaminski. ALfA hat nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Mitglieder und gehört zum Bundesverband Lebensrecht. Die Finanzierung geschieht ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.