19. November 2017

Evangelistische Blog-Texte vergraulen Nicht-Christen

Quelle: idea.de

Erste Bloggertagung: Den Glauben dezent in Themen verpacken.

Erste Bloggertagung: Den Glauben dezent in Themen verpacken.

Berlin (idea) – Das Evangelium im eigenen Weblog (Internet-Tagebuch) verbreiten – wie geht das am besten? Mit dieser Frage befassten sich etwa 25 Teilnehmer der ersten Christlichen Bloggertagung am 23. und 24. April in Berlin.
 

Evangelistische Texte, so hieß es, seien dazu weniger geeignet; sie vergraulten Nicht-Christen eher. Sinnvoller sei es, den persönlichen Glauben in dezenten Details oder in Verbindung mit anderen Themen einzubringen. Auch ein offener Umgang mit Kritik könne einen Dialog über den Glauben fördern, so Eva Jung, Geschäftsführerin der Hamburger Werbeagentur gobasil. Sie entwickelt Internetseiten wie godnews.de und menschjesus.de. Über den Erfolg eines Weblogs entscheidet nach ihren Worten vor allem eine klare Zielsetzung. Der Ressortleiter „Karriere“ bei der Zeitung „Wirtschaftswoche“, Jochen Mai (Düsseldorf) plädierte für eine thematische Spezialisierung in Weblogs. Dies spreche Internet-Nutzer mehr an als Auslassungen über alles und jeden. Mais Blog karrierebibel.de ist eines der erfolgreichsten Portale für Karriere und Job-Fragen. Wie er betonte, könne eine kontinuierliche Aktualisierung sowie die Vernetzung mit anderen Bloggern die Nutzerzahl enorm steigern. Veranstalter der Tagung war der Christliche Medienverbund KEP (Konferenz Evangelikaler Publizisten) mit Sitz in Wetzlar.