18. Januar 2018

CDU: Mißfelder lehnt schwarz-grün ab

Philipp Mißfelder, Bundesvorsitzender der Jungen Union und CDU-Bundestagsabgeordneter - Foto: www.philipp-missfelder.de

Philipp Mißfelder, Bundesvorsitzender der Jungen Union und CDU-Bundestagsabgeordneter - Foto: www.philipp-missfelder.de

(TS) Der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, sagte am vergangenen Samstag gegenüber der Oldenburgischen Volkszeitung: „Ich halte gar nichts von schwarz-grünen Experimenten“ und sprach sich für die Fortführung einer schwarz-gelben „Wunschkoalition“ auf Länder- und Bundesebene aus.

Wie die Initiatoren von „linkstrend-stoppen.de“ melden, soll Mißfelder das „Manifest gegen den Linkstrend“ der CDU zugestellt werden, um den Chef der Jungen Union „bald im Kreis der Unterzeichner begrüßen zu dürfen“.

Der 1979 in Gelsenkirchen geborene Katholik schloss als Historiker erfolgreich sein Studium an der Technischen Universität in Berlin mit einer Magisterarbeit über den jüdischen Publizisten Maximilian Harden ab. 1993 wurde er Mitglied der Jungen Union und trat 1995 in die CDU ein. Seit 1999 ist er Mitglied im Bundesvorstand der CDU Deutschlands, seit 2002 Bundesvorsitzender der Jungen Union Deutschlands. 2005 wurde er in den Deutschen Bundestag gewählt. Seit 2008 ist er Mitglied im Präsidium der CDU Deutschlands und stellvertretendes Mitglied im Vorstand der Europäischen Volkspartei (EVP). Mißfelder ist verheiratet und hat eine Tochter.