18. Januar 2018

CDU: Gröhe nennt Linksruck-Kritik absurd

Hermann Gröhe - Foto: www.hermann-groehe.de

Hermann Gröhe - Foto: www.hermann-groehe.de

(TS) In der heutigen Ausgabe der „Saarbrücker Zeitung“ tritt der Generalsekretär der CDU, Hermann Gröhe, der wachsenden Kritik aus konservativen Kreisen der CDU entgegen.

Hinter dem „Gerede vom Linksruck der CDU“ verberge sich „bei manchem der Wunsch nach einer rechten Partei“, so Gröhe. Rechts sei die CDU aber nie gewesen. „Wir sind“, so der CDU-General „die Partei der Mitte, deren Politik vom christlichen Menschenbild geprägt ist.“

Linkstrendgerede absurd
„Das Gerede“ darüber, dass die CDU-Parteiführung für einen Linkstrend stehe, sei geradezu „absurd“, betont Gröhe und verweist auf die Schuldenbremse und die Einigung im Streit um die Vertriebenen-Stiftung „ZENTRUM GEGEN VERTREIBUNGEN“.

Modernität und Grundsätze keine Gegensätze?
Gröhe verteidigte mit Nachdruck die Modernisierung der CDU. Modernität und Grundsätze seien auch in der Familienpolitik keine Gegensätze. Zwischen beiden sei die richtige Balance zu finden. Zur FDP, die sich in der Hartz-IV- Diskussion für „eine Zuspitzung im Ton entschieden“ hätte, geht Gröhe auf Distanz. Seiner Ansicht nach sei nicht die „Verweigerung der Annahme von Arbeit“ das Kernproblem.

Immer mehr Medien berichten über Linkstrend
Inzwischen nehmen immer mehr Medien das Thema „Linkstrend“ in ihre Berichterstattungen auf. Auf „Seddeutsche.de“ ist heute die Überschrift zu lesen: „Gröhe gegen rechte CDU“. Bereits 2007 hatte sich Gröhe gegen jede Kritik an Moscheebauten gewandt.