26. April 2018

AEK in der CDU begrüßt neuen katholischen CSU-Arbeitskreis

Quelle: idea.de

Martin Lohmann: Gemeinsam der katholischen Stimme mehr Gewicht verleihen.

Martin Lohmann: Gemeinsam der katholischen Stimme mehr Gewicht verleihen.

Bonn (idea) – Der Arbeitskreis Engagierter Katholiken (AEK) in der CDU hat die Gründung einer eigenen katholischen Initiative in der CSU begrüßt.
 

Man freue sich auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Gesprächskreis „ChristSozialer Katholiken“, „um der katholischen Stimme in unseren Unionsparteien mehr Gehör und Gewicht zu verleihen“, sagte AEK-Sprecher Martin Lohmann (Bonn) gegenüber idea. Berichte, wonach es unter den politisch engagierten Katholiken Uneinigkeit über den politischen Kurs gebe, wies er zurück. Die Gründung des CSK hänge ausschließlich mit der Struktur der CSU zusammen. Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hatte vor kurzem berichtet, manche Parteimitglieder seien es leid, wie Lohmann gegen die Partei schieße. Der 53-jährige Publizist gehört unter anderem zu den Unterstützern eines „Manifestes gegen den Linkstrend in der CDU“. Der AEK hat nach eigenen Angaben vier Monate nach seiner Gründung über 1.000 Mitglieder. Der CSK unter Vorsitz von Thomas Goppel ist ein offener Gesprächskreis mit wechselnder Teilnehmerzahl. Nach eigenen Angaben haben bisher 125 Personen ihre Beteiligung zugesagt. In den Unionsparteien gibt es seit 1952 einen Evangelischen Arbeitskreis (EAK). Er hat über 203.000 Mitglieder.