21. Februar 2018

Christliche Filme lassen Kinokassen klingeln

Quelle: idea.de

Ted Baehr: Hollywood kann es sich nicht leisten, Jesus zu ignorieren.

Ted Baehr: Hollywood kann es sich nicht leisten, Jesus zu ignorieren.

Los Angeles (idea) – Schon aus geschäftlichen Gründen täte sich die US-Filmindustrie einen Gefallen, wenn sie mehr Streifen mit christlichen Inhalten produzierte. Produktionen mit einem christlichen Weltbild und moralischen Werten verkaufen sich in Nordamerika besser als Werke mit Sex, Gewalt und atheistischem Hintergrund.
 

Das hat der Präsident der christlichen Film- und Fernsehkommission der USA, Ted Baehr (Camarillo/Kalifornien), festgestellt. „Hollywood kann es sich nicht länger leisten, Jesus Christus und sein Evangelium zu ignorieren“, sagte er am 23. Februar bei einer Gala in Beverly Hills. Baehr gibt das christliche Filmmagazin Movieguide (Filmführer) heraus, das regelmäßig Hollywood-Filme auf ihre Familientauglichkeit und ihren Kassenerfolg bewertet. Wie aus dem Jahresbericht 2009 hervorgeht, spielten Streifen mit christlicher Weltanschauung wie „The Blind Side“ (deutsch: „Die große Chance“) oder „A Christmas Carol“ („Die Nacht vor Weihnachten“) im Durchschnitt in Nordamerika 75,5 Millionen US-Dollar (56 Millionen Euro) ein, Werke mit nicht-christliche Inhalt aber nur 26,9 Millionen US-Dollar (20 Millionen Euro). Die Filmschaffenden müssten endlich Streifen machen, die den Glauben und die Werte von 234 Millionen US-Amerikanern widerspiegeln, so Baehr. Beim Verkauf von Unterhaltungs-DVDs zeige sich die gleiche Tendenz.

Sex bringt nicht viele Dollars ein

Zuvor hatte bereits eine wissenschaftliche Studie erwiesen, dass sich mit Film-Sex nicht viel Geld machen lässt. Die Psychologen Prof. Keith Simonton von der Universität von Kalifornien (Davis) und Anemone Cerridwen (Vancouver/Kanada) untersuchten 914 Produktionen, die zwischen 2001 und 2005 auf den Markt kamen, auf ihren wirtschaftlichen Erfolg. Das Ergebnis: Filme mit wenig oder harmloser Erotik spielten das meiste Geld ein. Dazu zählten Streifen wie „Shrek 2“, „Spider-Man“, „Star Wars III“ und „Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“. Nicht nur in den USA, sondern weltweit hätten solche Produktionen den größten kommerziellen Erfolg, so Simonton und Cerridwen.