18. November 2017

„Wer nicht trösten kann, hat bei Kranken nichts verloren“

Quelle: idea.de

Kassel (idea) – „Wer nicht trösten kann, hat bei Kranken nichts verloren.“ Das sagte der Leiter der Geistlichen Gemeinde-Erneuerung im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden), Pastor Heinrich Christian Rust (Braunschweig), beim 2. Christlichen Gesundheitskongress am 22. Januar in Kassel.
 

Wer im Gesundheitswesen tätig ist, sollte in der Lage sein, Menschen zu trösten, so der Theologe. Es gelte, sich selbst und den Patienten klarzumachen: Nicht die Krankheit hat mich im Griff, sondern Christus. Denn jeder Mensch sei geborgen in der Hand Jesu, der alles Leiden mit ans Kreuz genommen habe. Deshalb sollte nach Ansicht Rusts auch in jedem christlichen Hospiz der Ausruf Jesu am Kreuz hängen „Es ist vollbracht“. Es gebe keine Garantie für Heilungen, sagte Rust. Wo aber Menschen aufgrund des Gebets von ihren Gebrechen frei würden, seien das „Appetitmacher auf die große Kraft Gottes“.