22. November 2017

RTL-Kampagne: Bohlen als Jesus?

Quelle: idea.de

DSDS-Juror Dieter Bohlen. Screenshot: RTL

DSDS-Juror Dieter Bohlen. Screenshot: RTL

Berlin (idea) – Eine Beschwerde wegen einer Jesus-ähnlichen Darstellung des Musikers Dieter Bohlen hat der Deutsche Werberat (Berlin) zurückgewiesen.
 

Der Fernsehsender RTL hatte für die am 6. Januar beginnende neue Staffel der Show „Deutschland sucht den Superstar“ auf Plakaten und im Internet mit dem Spruch geworben: „Der Meister spricht: ,So singet recht, sonst wird mir schlecht!“ Bohlen ist als weiß gekleidete Person mit erhobenen Händen zu sehen. Wie der Deutsche Werberat am 6. Januar auf idea-Anfrage mitteilte, ging am 4. Januar eine Beschwerde über diese Kampagne ein. Zur Begründung hieß es, Bohlen werde mit Gott gleichgesetzt. Der Werberat sieht jedoch keinen Grund, die Kampagne zu beanstanden, da sie weder Gläubige noch eine Religion herabwürdige. Es sei offensichtlich, dass es sich um einen Scherz handele, sagte der Sprecher des Werberats, Volker Nickel, auf idea-Anfrage. Das seit 1972 bestehende Gremium dient zur Selbstkontrolle der Werbebranche. Über anstößige Werbung kann sich dort jeder beschweren.