22. November 2017

Kirchengebäude sind ein Symbol für Heimat

Quelle: idea.de

Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Martin Hein. Foto: medio.tv/Schauderna

Der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Martin Hein. Foto: medio.tv/Schauderna

Kassel (idea) – Kirchengebäude stiften Identität im Glauben sowie in Dörfern und Städten. Zugleich sind sie ein Symbol für Heimat. Das sagte der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, Prof. Martin Hein (Kassel), am 19. Januar in Kassel.
 

In einer Feierstunde überreichte die Stiftung Kirchenerhaltungsfonds der Landeskirche die Förderbewilligungen für das Jahr 2009. Mit 680.000 Euro wird die Renovierung von 14 Kirchen gefördert. Die Kirche hatte die im Jahr 2000 gegründete Stiftung mit 15,8 Millionen Euro Kapital ausgestattet. Aus den Zinserträgen werden die Renovierungsvorhaben gefördert. Das Verfahren: Gemeindemitglieder spenden für den Unterhalt ihrer Kirche; die Stiftung verdoppelt diesen Betrag. Für das Jahr 2009 hätten jedoch wegen sinkender Zinserträge nicht alle Förderanträge berücksichtigt werden können, so die Stiftung. Laut Hein leisten alle Bürger, die die Erhaltung und Renovierung ihrer örtlichen Kirche unterstützen, einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl. Die größten Förderbeträge erhielten die Stadtkirche in Wolfhagen (129.500 Euro), die Brüderkirche in der Kasseler Innenstadt (79.300 Euro) und die Kirche in Münchhausen-Niederasphe im Kirchenkreis Marburg-Land (77.200 Euro). Sie sollen innen renoviert werden. Vorsitzender der Stiftung ist der Unternehmer Andreas Fehr (Lohfelden bei Kassel).