22. November 2017

Junge Christen sollen offen über ihren Glauben sprechen

Quelle: idea.de

Bruder Alois: Glauben an Christus und Zugehörigkeit zur Kirche nicht trennen. Foto: Archiv

Bruder Alois: Glauben an Christus und Zugehörigkeit zur Kirche nicht trennen. Foto: Archiv

Posen (idea) – Junge Christen sollten ihren Freunden freimütig von ihrem Glauben erzählen. Dazu hat der Leiter der Taizé-Kommunität, Bruder Alois, am 1. Januar zum Abschluss des europäischen Taizé-Treffens in Posen aufgerufen.
 

Zu der einwöchigen Konferenz waren mehrere zehntausend Christen aus aller Welt in die polnische Stadt gekommen. Wie der Onlinedienst „Christian Today“ (Christ heute) berichtet, ermutigte Bruder Alois die rund 30.000 Teilnehmer der Abschlusskundgebung dazu, mit ihrem Glauben im Schoß der Kirche verwurzelt zu bleiben. „Wir haben hier in Polen gesehen, dass der Glauben an Christus untrennbar verbunden ist mit der Zugehörigkeit zur Kirche“, erklärte er. In der gesamten westlichen Welt wie auch in China gebe es einen neuen Durst nach Spiritualität. „Das ist ein Zeichen der Hoffnung“, so der Geistliche. Es sei nun besonders an der jungen Generation, Gottvertrauen und Glauben auch anderen Menschen nahezubringen. „Selbst wenn ihr nur wenig vom Evangelium verstanden habt, setzt es in die Praxis um! Sprecht mit euern Freunden, die nichts von Gott wissen, über euern Glauben und begleitet auch Kinder auf ihrem geistlichen Weg“, sagte Bruder Alois. Das nächste europäische Taizé-Treffen wird Ende Dezember im niederländischen Rotterdam stattfinden.