19. November 2017

EKD-Ratsvorsitzende kritisiert Steuererleichterungen

Quelle: idea.de

Die EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischöfin Margot Käßmann: Schuldenabbau muss im Zentrum der Steuerpolitik stehen. Foto: Monika Lawrenz/LVH

Die EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischöfin Margot Käßmann: Schuldenabbau muss im Zentrum der Steuerpolitik stehen. Foto: Monika Lawrenz/LVH

Bonn (idea) – „Sehr kritisch“ sieht die EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischöfin Margot Käßmann (Hannover), die von der schwarz-gelben Bundesregierung angekündigten Steuerentlastungen.
 

Der Schuldenabbau müsse im Zentrum der Steuerpolitik stehen, sagte sie in der Sendung „Unter den Linden“ des Ereignis- und Dokumentationskanals Phoenix (Bonn) vom 25. Januar. Käßmann: „Wir als Kirche meinen, dass die Staatsverschuldung nicht weiter steigen darf. Es kann nicht sein, dass wir den nachwachsenden Generationen Schulden hinterlassen.“ Die Landesbischöfin fragte: „Muss nicht alles daran gesetzt werden, zu allererst den Schuldenberg abzubauen, damit die nächsten Generationen nicht das bezahlen müssen, was wir ausgeben?“