19. November 2017

Allianzgebetswoche: 350.000 Teilnehmer erwartet

Quelle: idea.de

Christen wollen „Gottes überirdische Barmherzigkeit bekannt machen“.

Christen wollen „Gottes überirdische Barmherzigkeit bekannt machen“.

Bad Blankenburg (idea) – Rund 350.000 Mitglieder von evangelischen Landes- und Freikirchen werden in Deutschland zur 164. Allianzgebetswoche vom 10. bis 17. Januar erwartet.
 

An etwa 1.100 Orten wollen sie sich „gemeinsam neu auf Gott ausrichten“, teilt die Deutsche Evangelische Allianz mit. Ähnliche Veranstaltungen finden in mehr als 25 Staaten Europas sowie in Ländern anderer Kontinente statt. Für das Motto „Zeuge sein“ haben die nationalen Evangelischen Allianzen aus Tschechien und Niederlanden thematische Vorschläge erarbeitet. Dazu schreibt der Vorsitzende der deutschen Allianz, Jürgen Werth (Wetzlar), dass die Christenheit den „Geist der ersten Zeugen“ nötig habe. Wie die Zeitgenossen Jesu Christi sollten sie „Gottes überirdische Barmherzigkeit bekannt machen und so der christlichen Wahrheit ans Licht helfen“. Dazu werden Versammlungen in Kirchen und Gemeindehäusern, in kommunalen Einrichtungen und auf öffentlichen Plätzen angeregt. Als Gebetsanliegen genannt werden neben Mission und Evangelisation die Sorge um Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Entwicklung, Bildung, Ehe und Familie sowie Begegnungen mit Ausländern. An allen Abenden sollen auch die Millenniumsziele der Vereinten Nationen bedacht werden. Diese sehen die Halbierung der extremen weltweiten Armut bis zum Jahr 2015, eine 75-prozentige Verringerung der Kindersterblichkeit und die Gleichstellung der Geschlechter vor. Mit der Kollekte soll unter anderem der Ausbau des Allianz-Zentrums im thüringischen Kurort Bad Blankenburg unterstützt werden.