23. September 2017

Wort zum Christfest

foto_kleinVon Thomas Schneider

Nach einer am 17.Dezember veröffentlichten Emnid-Umfrage empfinden 36 Prozent von 1.004 Befragten „Weihnachten und die Tage zuvor“ als Stress. Kann daraus der Schluss gezogen werden, dass die Ankunft eines Kindes (denn darum geht es doch zu Weihnachten) für jeden dritten Bundesbürger mehr Stress als Freude bedeutet? Jeder zweite Deutsche geht jedenfalls, so belegt es eine andere Umfrage, zu Weihnachten in die Kirche. Aber was will der Kirchenbesucher hören?

Die Weihnachtsgeschichte und der Massenmord

In den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, kam es zum Kindermord von Bethlehem. Der damalige Herrscher hatte große Angst, ein neugeborener König könnte sich auf seinen Thron setzen. Machtbesessenheit führte zum Massenmord. Bis heute ist es die Besitzstandswahrung, die das Herz der Menschen im Griff hat. Kinder stören da nur. Und da ist es doch besser, man lässt sie erst gar nicht auf die Welt kommen. Die hohen Abtreibungszahlen in Deutschland, einem der reichsten Länder der Welt, sind das Markenzeichen von Besitzbesessenheit, Gier und Egoismus.

Gibt es einen Ausweg?

Gibt es einen Ausweg? Wer die Weihnachtsbotschaft recht versteht, wird sich immer f ü r das Kind entscheiden. Für das Kind in der Krippe und für das Kind im Mutterleib. Denn ohne Geburt gibt es kein Fest. Jeder Mensch, der zu Weihnachten in die Kirche geht, hat Sehnsucht nach gelingendem Leben. Das Kind in der Krippe, das mit etwa dreißig Jahren für die Schuld der ganzen Welt am Kreuz gestorben und nach drei Tagen von den Toten auferstanden ist, will diese Sehnsucht stillen. Wer an den Gottessohn glaubt, wird erkennen, dass alles Leben von Gott kommt. Er ist der Schöpfer, Heiland und Retter zugleich. Er hat den Menschen versprochen, dass er wiederkommen wird, zu richten die Lebenden und die Toten. Sein sehnlichster Wunsch ist, dass viele beim großen Festmahl im Reich Gottes dabei sind. Die getöteten ungeborenen Kinder sind es ganz gewiss!

Ein gesegnetes Christfest und Gottes Beistand im Neuen Jahr
wünscht Ihnen
Ihr

Thomas Schneider