13. Dezember 2017

Muslime wollen Schweizer Minarett-Verbot kippen

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(TS) Mit der Frage, ob die Schweizer mit ihrer Entscheidung für das Verbot des Minarettbaus die Religionsfreiheit einschränken, muss sich nun der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte beschäftigen.

Der frühere Sprecher der Moschee in Genf, Hafid Ouardiri, habe am Dienstag eine Beschwerde bei dem Straßburger Gericht eingereicht, berichtete die Schweizer Nachrichtenagentur SDA. In der Beschwerdebegründung hieße es, dass das Verbot unvereinbar mit der Europäischen Menschenrechtskonvention sei und zudem diskriminierend, weil es nur für eine Religion gelte und nicht für alle.
 

Ausgang ungewiss

Ob die Klage überhaupt angenommen wird, bleibt ungewiss, da erst alle Instanzen in der Schweiz bis hin zum Bundesgericht angerufen werden müssten. Zudem sei der Beschwerdeführer vom Minarett-Verbot persönlich gar nicht betroffen.

Islamprediger: Minarette nicht notwendig

Für den deutschen Islamprediger Pierre Vogel alias Abu Hamza sind Minarette „kein notwendiger Bestandteil unserer Religion“. Ein Minarett sei nichts anderes als eine Verschönerung der Moschee. Deshalb sei er gegen den Bau von Minaretten, sagte er in einem Interview mit dem Schweizer „SonntagsBlick“. Ob diese Äußerung ernst zu nehmen ist, dürfte nach dem Auftritt von Vogel in einem Video auf Youtube fraglich sein.

Ende November hatten sich die Schweizer in einer Volksabstimmung für ein Bauverbot für Minarette ausgesprochen.

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