21. September 2017

Muslim attackiert Christen vorm Heiligen Abend

Jussuf al-Kardawi, Foto: Screenshot Youtube

Jussuf al-Kardawi, Foto: Screenshot Youtube

(TS) Ein Idol der Muslime, Scheich Jussuf al-Kardawi, attackiert auf Youtube den christlichen Glauben. Der 83jährige Fernsehprediger leitet in Doha, der Hauptstadt des Golfemirats Katar, ein islamisches Forschungszentrum. Wie aus Ägypterkreisen bekannt ist, hätten seine Einschätzungen mehr Gewicht als die der meisten offiziellen Islamvertreter.
 

Araber und Muslime dürften keine Weihnachtsfeste mehr erlauben, sagte er in einer Fatwa (islamisches Rechtsgutachten). Das Weihnachtsfest müsse man den Christen in den islamischen Ländern verbieten. Solche Feste seien „haram“ (verboten), verstießen also gegen den islamischen Glauben. Kein Geschäft dürfe mehr Weihnachtsbäume verkaufen. Was sollen all diese Feiern der sogenannten Geburt von Jesus, des sogenannten Christmas, man feiere ja nicht mal die Geburt des Propheten Mohammed, so der Religionsführer. Und er verspottete Christen, weil sie sich auf kein endgültiges Geburtsdatum von Jesus einigen könnten und nicht einmal wüssten, ob Jesus im Sommer oder im Winter geboren sei.

In der arabischen Welt leben schätzungsweise 20 Millionen Christen. Im Libanon ist ein Christ verfassungsmäßiges präsidiales Staatsoberhaupt. In mehreren arabischen Ländern gibt es Kabinettsminister, die Christen sind.

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