23. September 2017

Familienministerin will sich für Homo-Privilegien einsetzen

Bundeministerin Kristina Köhler für mehr Rechte für Lesben und Schwule

Bundeministerin Kristina Köhler für mehr Rechte für Lesben und Schwule


(TS) Schwule und Lesben in Deutschland setzen ihre Hoffnung auf Kristina Köhler. Die vor wenigen Tagen zur neuen Familienministerin ernannte Kristina Köhler (CDU) will sich für mehr Privilegien für Homosexuelle einsetzen.
 

Bereits am 23. Juli meldet ihre Internetseite: „Sie selbst vertritt die Überzeugung, daß den Pflichten bei eingetragenen Lebenspartnerschaften endlich auch mehr Rechte folgen müssen.“

Kristina Köhler beim Christopher Street Day

Köhler ist „jung, ledig und kinderlos“ titelt die „Welt“ den ministerialen Newcomer. Ihr Büroleiter ist der Berliner Landesvorsitzende der Lesben und Schwulen in der Union (LSU). Die neue Ministerin fuhr beim Frankfurter Christopher Street Day auf dem Wagen der christdemokratischen Homosexuellen mit. Ihre Meinung zur LSU (Zitat von ihrer Homepage): „Die Mitglieder der LSU verdienen großen Respekt. Denn manchmal werden sie immer noch als Schwule und Lesben in der Union schief angesehen. Und als überzeugte Christdemokraten haben sie es auch in der homosexuellen Szene nicht immer leicht“. Ihr persönlicher Wunsch ist, „dass den Pflichten bei eingetragenen Lebenspartnerschaften endlich auch mehr Rechte folgen müssen.“ Kristina Köhler gehört zur Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), die knapp 36.000 Mitglieder in 200 Gemeinden zählt.