18. November 2017

Vorlesen macht schlau

Quelle: idea.de

Christen können sich am Vorlesetag beteiligen.

Christen können sich am Vorlesetag beteiligen.

Kassel/Mainz (idea) – Vorlesen macht schlau, aber es wird zu wenig praktiziert. 42 Prozent aller Eltern mit Kindern „im besten Vorlesealter“ bis zu zehn Jahren lesen selten oder gar nicht vor.

Andere Studien belegen, dass ein Viertel aller 15-Jährigen in Deutschland nicht richtig lesen kann; fast die Hälfte nimmt nie ein Buch zum Vergnügen in die Hand. Abhilfe soll ein bundesweiter Aktionstag am 13. November schaffen. An öffentlichen Orten wie Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Buchhandlungen oder auch Gemeinden soll vorgelesen werden. Dabei können auch Christen mitwirken. Zur Beteiligung ruft der baptistische Oncken Verlag (Kassel) aufgerufen. Der Vorlesetag sei gerade für christliche Gemeinden mit Büchertischen eine gute Gelegenheit, Kontakte zu Kindern zu knüpfen, empfiehlt Verlagsleiter Heinz Sager (Kassel). Christliche Kinderbücher und Romane eigneten sich gut zum Vorlesen. Zum sechsten Mal initiieren die Stiftung Lesen (Mainz) und die Wochenzeitung Die Zeit (Hamburg) die Aktion, unterstützt von der Deutschen Bahn als Partner. Zur offiziellen Beteiligung sollte man sich im Internet unter www.wirlesenvor.de registrieren lassen. Dort werden alle angemeldeten Vorleseveranstaltungen veröffentlicht. Über ausgewählte Veranstaltungsorte informiert auch die Ausgabe der „Zeit“ vom 12. November. Für die Planung der Vorleseveranstaltung gibt es zahlreiche Tipps und Organisationshilfen. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 7.800 Vorleser an der Aktion. Die Oncken-Stiftung (Bad Homburg) hat eine ähnliche Aktion ins Leben gerufen. Sie verschenkt 5.000 Exemplare des Kinderbuchs „Billersbockmist – eine turbulente Weihnachtsgeschichte“. Bei Vorleseaktionen sollen Kinder etwas über den christlichen Sinn von Weihnachten erfahren.