21. September 2017

Wieczorek-Zeul will weltweit Tötung ungeborener Kinder

zeul12Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul hat wiederholt „moderne Methoden zur Familienplanung, erschwingliche und sichere Medikamente und Möglichkeiten für eine sichere Abtreibung“ gefordert. Dies sei, neben „Frauenrechten“ und „Selbstbestimmung“ der Schlüssel für den Fortschritt in der weltweiten Bevölkerungsentwicklung und Gesundheitsfürsorge.

Auf der internatonalen Konferenz „Global Partners in Action: NGO Forum on Sexual and Reproductive Health and Development“ über „sexuelle und reproduktive Gesundheit“ in Berlin sprach sie sich u.a. für eine völlige Freigabe der Abtreibung in allen Ländern aus. Gastgeberin für die Konferenz und Hauptrednerin ist Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul. Renate Bähr, Geschäftsführerin der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) kritisierte, dass Deutschland zu wenig Geld für die so genannten Bevölkerungsentwicklungsprogramme ausgebe. Bähr wörtlich: „Gerade Deutschland als einer der großen Entwicklungshilfegeber in Europa muss hier handeln“.

Deutschland exportiert Abtreibung

Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL) kritisiert die zentrale Zielsetzung des Treffens, bei dem es weniger um Entwicklungspolitik als vielmehr um Programme für Abtreibung ginge, die über die NGOs durch die Hintertüren verbreitet werden. Die CDL-Vorsitzende Mechthild Löhr erhellt den Hintergrund des dunklen Geschehens:

„Die handverlesenen Teilnehmer mussten sich strengen Auswahlverfahren unterwerfen. Nur, wer den engen Kriterien der Abtreibungslobby entspricht, wurde zugelassen. Denn in die Karten schauen lassen will man sich nicht. So soll unter anderem diskutiert werden, wie man mit denen umgeht, die aktiv gegen das in Kairo aufgesetzte und in Berlin nun fortzusetzende Programm angehen. Um Entwicklungspolitik im eigentlichen Sinn geht es nur am Rande – im Mittelpunkt des Treffens stehen die Fragen der sexuellen Gesundheit und Rechte. Ein zentraler Aspekt dabei ist, dass bislang in keinem globalen Aktionsprogramm oder internationalen Vertrag der Begriff „sexuelle Rechte“ oder „sexuelle Orientierung“ verwendet wird. Das wollen die Initiatoren der Konferenz ändern. Für die Erreicherung der Milleniumsziele der UNO wird die Beseitigung der sogenannten „unsicheren“ Abtreibung als zentral erachtet. Wie immer wird dabei auf die weltweit angeblichen 80 Millionen ungewollten Schwangerschaften und die Todesfälle aus „unsicheren“ Abtreibungen verwiesen. Von Berlin aus soll zum Abschluss des NGO Forums dann ein Aktionsaufruf gestartet werden, um den Forderungen nach verstärktem Engagement in Sachen reproduktiver Rechte Nachdruck zu verleihen. Nicht-Regierungsorganisationen kommt aus der Sicht der Abtreibungsstrategen eine zentrale Rolle bei der Beeinflussung der politischen Mandatsträger auf allen Ebenen zu. Denn nur in wenigen Staaten und internationalen Organisationen ist die Werbung für Abtreibung u.a. offiziell und staatlicherseits erlaubt, so weicht man auf die Strukturen und die Förderung Millionenschwerer NGO´s aus, die sich offen und massiv für gezielte Programme zur Bevölkerungsreduktion einsetzen können und an diesen auch kommerziell aktiv mitwirken.“

Zur Rolle der Bundesentwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul sagte Löhr: „Mag Frau Merkel nur Herrn Ackermann und Freunden ein Essen ausrichten, Ministerin Wieczorek- Zeul gibt am Mittwoch Abend in Berlin der prominenten Abtreibungslobby aus aller Welt ihrerseits einen großzügigen Empfang. Doch dazu wird es in Deutschland wohl keinen Untersuchungsausschuß geben.“

Zum NGO-Treffen selbst sagte die CDL-Bundesvorsitzende: „Die handverlesenen Teilnehmer mussten sich strengen Auswahlverfahren unterwerfen. Nur, wer den engen Kriterien der Abtreibungslobby entspricht, wurde zugelassen“. Um Entwicklungspolitik im eigentlichen Sinn
gehe es nur am Rande. Die Abtreibungslobby macht Deutschland mit Strategien wie Gender Mainstreaming zum Exportland für weltweite Tötung ungeborenen Lebens.

Sponsoren der „Abtreibungs“-Konferenz

Organisiert und gesponsert wird diese Konferenz, die trotz deutscher Gastgeberrolle, lediglich in englischer, französischer und spanischer Sprache stattfindet, u.a. von der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie z.B. der Bill and Melinda Gates Foundation. Vorsitzende der Organisationsgruppe des NGO Forums ist Gill Greer von der International Planned Parenthood Federation. IPPF bietet in über 180 Ländern „Dienstleistungen“ (u.a. Abtreibungen) rund um das Thema „sexuelle und reproduktive“ Gesundheit / Rechte. Ihr deutscher Ableger ist „pro familia“