13. Dezember 2017

Tagesschau-Sprecher Bator vor Unglückstod bewahrt

Quelle: idea.de

Tagesschau-Sprecher Marc Bator. Foto: Wikipedia/Thorsten Jander

Tagesschau-Sprecher Marc Bator. Foto: Wikipedia/Thorsten Jander

Friedrichsdorf (idea) – Tagesschau-Sprecher Marc Bator ist in Peru mit einer Gruppe des christlich-humanitären Hilfswerks World Vision nur knapp dem Tode entronnen.
 

Der 36-Jährige war als „Botschafter“ von World Vision mit dem deutschen Vorstandsvorsitzenden Christoph Waffenschmidt (Friedrichsdorf bei Frankfurt am Main) und peruanischen Mitarbeitern in den Anden unterwegs, als ihr Auto am 3. September auf etwa 3.500 Metern Höhe zunächst von einem kleinen Geröllabgang gestoppt wurde. Wenig später brach in der Nähe eine Felswand ab, und mehrere Hundert Tonnen Steine donnerten auf die Straße. Wie Waffenschmidt idea auf Anfrage weiter mitteilte, könne man von einer Bewahrung sprechen. Denn wenn das Fahrzeug nicht von dem Geröll auf der Straße aufgehalten worden wäre, wäre die Gruppe wahrscheinlich unter der Felslawine begraben worden. Wie Bator so könne auch er nur Gott danken, dass sie so knapp dem Tode entronnen seien, sagte Waffenschmidt. Nach dem Lawinenabgang sei man umgekehrt und habe das Ziel auf wenig befestigten Inka-Wegen erreicht. Die Gruppe hatte Entwicklungsprojekte in den Anden besucht. Bator ist seit Ende August „Botschafter“ von World Vision. Außerdem gehört er dem Kuratorium des unter anderem durch Kinderpatenschaften bekannten Hilfswerks an. World Vision Deutschland engagiert sich zurzeit in 253 Hilfsprojekten in 49 Ländern. Bator ist auch Unterstützer des Kinder- und Jugendzentrums „Zuhause für Kinder“ der evangelikalen St. Matthäusgemeinde in Bremen-Huchting.