22. September 2017

Stein der Weisen in Sachsen enthüllt

Quelle: idea.de

 Drucken 14. September 2009 „Stein der Weisen“ in Sachsen enthüllt  v.l.: Der “Schöpfer” des Steins der Weisen, Harald Bretschneider, mit dem befreundeten Bildhauer Hans Herwig.

Drucken 14. September 2009 „Stein der Weisen“ in Sachsen enthüllt v.l.: Der “Schöpfer” des Steins der Weisen, Harald Bretschneider, mit dem befreundeten Bildhauer Hans Herwig.

Freital (idea) – Ein Denkmal mit biblischer Botschaft ist jetzt in Freital bei Dresden zu bewundern: der „Stein der Weisen“. Dabei handelt es sich um zwei etwa 1,70 Meter hohe Sandsteinblöcke, die zusammen die Form eines aufgeschlagenen Buches haben.
 

Auf der linken Seite sind unter einem großen Alpha die Zehn Gebote zu lesen, auf der rechten unter einem Omega die Seligpreisungen aus der Bergpredigt Jesu. An der Enthüllung nahmen am 11. September rund 120 Gäste teil, darunter Politiker und Kirchenvertreter. Schöpfer des Kunstwerks ist der ehemalige sächsische Oberlandeskirchenrat Harald Bretschneider (Dresden). Die Idee zu dem Projekt sei ihm während der Debatte um den Gottesbezug in der EU-Verfassung gekommen, sagte er. „Ob Atheisten es wahrhaben wollen oder Gläubige es vergessen haben, die deutsche wie die europäische Kultur ist bei aller Ambivalenz von Glanzvollem und Erschreckendem, bei allem die Humanität fördernden und gefährdenden Handeln vom Christentum geprägt. Sie bedarf dieses Glaubens auch in der Zukunft.“ Der „Stein der Weisen wolle an das A und das O, „das Wesentliche und das Maßgebliche“ erinnern. Er wolle mit dem Wortlaut der Zehn Gebote und der Seligpreisungen helfen, „dass sie sich Wort für Wort in Hirn und Herz einprägen“. Standort der beiden Tafeln, an denen Bretschneider seit Januar mehr als 400 Stunden gearbeitet hat, ist der Eingangsbereich des Altenpflegeheims Bodelschwingh in Freital.