13. Dezember 2017

1000 Kreuze für das ungeteilte Recht auf Leben

Quelle: Bundesverband Lebensrecht

1000 Kreuze Marsch, Foto: Bundesverband Lebensrecht

1000 Kreuze Marsch, Foto: Bundesverband Lebensrecht

Mehr als 1.300 Lebensrechtler haben am 26. September 2009 in einem Schweigemarsch 1.000 weiße Holzkreuze durch die Berliner Innenstadt getragen, um gegen Abtreibung und für das Leben zu demonstrieren. Der vom Bundesverband Lebensrecht e.V. (BVL) organisierte „Marsch für das Leben“ begann mit einer Kundgebung am Roten Rathaus und führte zur St. Hedwigskathedrale, wo ein Ökumenischer Gottesdienst gefeiert wurde. Grußworte an die Lebensschützer richteten u.a. NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, der Vorsitzende der Senioren-Union, Otto Wulff, der EU-Parlamentarier Martin Kastler (CSU) sowie der Berliner Kardinal Georg Sterzinsky und der EKD-Ratsvorsitzende Bischof Wolfgang Huber.

Der am Morgen neu gewählte BVL-Vorsitzende, der Bonner Journalist und Publizist Martin Lohmann, zeigte sich erfreut über die laut Polizeingaben im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich stärkere Teilnahme am Marsch. Unter dem Motto „1.000 Kreuze in die Spree“ störten etwa 400 Gegendemonstranten der vornehmlich linken Szene von Antifa über Linkspartei bis Pro Familia den Schweigemarsch mit Trillerpfeiffen und lautem Geschrei. Dem starken Polizeiaufgebot war es zu verdanken, dass größere Zwischenfälle ausblieben. Den Gegenern des Lebensschutzes gelang es daher lediglich, ein Dutzend Kreuze zu entwenden und in die Spree zu werfen.

„Wer schreit, hat nichts zu sagen!“, meinte Lohmann zu den Gegendemonstranten. „Wir Lebensschützer haben viel zu sagen und sind tolerant: Wir sind gewaltfrei für das Leben und wünschen eine Gesellschaft, die mehr Respekt hat vor der Unantastbarkeit der Menschenwürde und dem Leben von Anfang bis Ende. Wer das Leben schützt, sorgt für Humanität und Solidarität in Deutschland“, so der BVL-Vorsitzende.