22. November 2017

Frau Zypries, Kinder sind kein Spielzeug für Homosexuelle!

Die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) will Homosexuellen die Adoption von Kindern ermöglichen. Kinder bräuchten das „klassische Rollenmodell“ nicht, so die deutsche Gesetzeshüterin. Die Ministerin stellte eine Studie vor, der zufolge bundesweit rund 2.200 Kinder in eingetragenen Lebenspartnerschaften aufwachsen. Wissenschaftler am Staatsinstitut für Familienforschung der Universität Bamberg befragten hierfür 693 Eltern und 95 Kinder aus solchen Beziehungen.

Kinder in „Regenbogenfamilien“
„Das Kindeswohl ist in Regenbogenfamilien genauso gewahrt wie in anderen Familienformen“, sagte Zypries bei der Vorstellung einer Studie zu Kindern in homosexuellen Lebensgemeinschaften. „Persönlichkeitsentwicklung, schulische und berufliche Entwicklung der betroffenen Kinder verlaufen positiv.“ Sie entwickelten sich genauso gut wie Kinder aus heterosexuellen Beziehungen.

Zahlen & Fakten
Nach Schätzungen leben rund 16.000 Kinder in Deutschland bei gleichgeschlechtlichen Paaren, die große Mehrheit davon bei lesbischen Frauen. Die meisten Kinder stammen aus früheren heterosexuellen Beziehungen. 2200 dieser Kinder leben bei eingetragenen Lebenspartnerschaften. Gleichzeitig wächst der Anteil von Kindern aus künstlicher Befruchtung. Dabei verlassen sich viele lesbische Paare auf die Hilfe schwuler Freunde.
Bisher hätten elf von 47 Staaten das europäische Adoptionsübereinkommen unterzeichnet, das die Kindesadoption durch homosexuelle Paare möglich macht. Es tritt in Kraft, wenn mindestens drei Staaten es in nationales Recht umsetzen. Dies wird nach Zypries‘ Einschätzung binnen eines halben Jahres der Fall sein. Daneben müssten eingetragene Lebenspartnerschaften auch steuerrechtlich gleichgestellt werden.
Bislang können in Deutschland homosexuelle Paare das kleine Sorgerecht übernehmen oder eine Stiefkindadoption beantragen, falls es sich bei dem Kind um einen leiblichen Nachkommen eines der beiden Partner handelt.

Die Unionsparteien zu Zypries` Vorstoß
„Ich glaube, dass es bei aller Toleranz für gleichgeschlechtliche Beziehungen für Kinder besser ist, wenn sie bei Mann und Frau aufwachsen“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Hartmut Koschyk.
Auch Wolfgang Bosbach, der Unions-Fraktionsvize, zeigte sich skeptisch. „Kinder sind am besten aufgehoben bei Mann und Frau. Eine völlige Gleichstellung möchten wir nicht.“
Für den CDU-Politiker Volker Kauder wäre ein Adoptionsrecht für Schwule und Lesben nicht mit dem christlichen Menschenbild seiner Partei vereinbar. „Es geht bei diesem Vorschlag allein um die Selbstverwirklichung von Lesben und Schwulen und nicht um das Wohl der Kinder„, sagte Kauder. „Volles Adoptionsrecht für Schwule und Lesben widerspricht den Interessen von Kindern. Das bestätigen Kinderpsychologen und Kindertherapeuten, die vor einer solchen Entwicklung warnen.“

Was sagen andere und die Kirchen?
Die Vizevorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, begrüßte Zypries‘ Forderungen nach einem gemeinsamen Adoptionsrecht für homosexuelle Paare. Dies sei „Ausdruck der Lebensrealität in unserer Gesellschaft“.
Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland teilte mit, die Ergebnisse der Studie seien nicht anders zu erwarten gewesen. Jetzt müsse der Gesetzgeber schnell entsprechend handeln.

Die katholische Kirche hat sich wiederholt gegen eine gesetzliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften und gegen ihre rechtliche Gleichstellung mit der Ehe ausgesprochen. So wendet sich die Glaubenskongregation mit scharfen Worten insbesondere gegen die Adoption von Kindern durch homosexuelle Paare und betont nachdrücklich, dass in jedem Fall das Kindeswohl das oberste zu schützende Interesse darstelle.
In den „Erwägungen zu den Entwürfen einer rechtlichen Anerkennung der
Lebensgemeinschaften zwischen homosexuellen Personen“ durch die Kongregation für die Glaubenslehre in Rom aus dem Jahre 2003 wird klargestellt: „Gesetze, die eine Analogie zwischen der Ehe und homosexuellen Lebenspartnerschaften herstellen, verdunkeln den Wert der Ehe für das persönliche und gesellschaftliche Leben und untergraben so die Fundamente der gesellschaftlichen Ordnung.“ Das Einfügen von Kindern in homosexuelle Lebensgemeinschaften durch die Adoption bedeute faktisch, „diesen Kindern Gewalt anzutun in dem Sinn, dass man ihren Zustand der Bedürftigkeit ausnützt, um sie in ein Umfeld einzuführen, das ihrer vollen menschlichen Entwicklung nicht förderlich ist“. Eine solche Vorgangsweise wäre, so das Vatikan-Papier „gewiss schwerwiegend unsittlich und würde offen einem Grundsatz widersprechen, der auch von der internationalen Konvention der UNO über die Rechte der Kinder anerkannt ist.“ Die Deutsche Bischofskonferenz begrüßte diese Klarstellung.

Die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Katrin Göring-Eckhardt argumentiert dagegen, ein volles Adoptionsrecht für Schwule und Lesben diene den Kindern. Diese bräuchten „auch die Rechtssicherheit im Unterhalts- und Erbrecht, die ihnen bisher verwehrt ist„, schrieb Göring-Eckardt im Juni in der „taz“. „Schließlich übernehmen beide Elternteile Verantwortung und sorgen für sie.„ Die „Homoehe“, die eingetragene Lebenspartnerschaft, wurde vor rund zehn Jahren beschlossen, als die rot-grüne Koalition regierte. (dr,epd,ddp,kna)

Was sagt die Bibel über Homosexualität?
In der Bibel steht, dass homosexuelle Aktivität Sünde ist (1.Mose 19,1-13; 3.Mose 18,22; Römer 1,26-27; 1.Korinther 6,9). Homosexualität ist (Römer 1,26-27) ein Resultat der Ablehnung und des Ungehorsams Gott gegenüber. 1.Korinther 6,9 sagt, dass Homosexuelle nicht das Reich Gottes erben werden. Gott kreiert keine Menschen mit dem Drang nach Homosexualität. In der Bibel steht, dass ein Mensch durch die Sünde homosexuell wird (Römer 1, 24-27), und schließlich durch seine eigene Wahl, sich gegen Gott entschieden zu haben.

Kinder gehören nicht in Hände Homosexueller
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland beinhaltet in seiner Prämbel: „In Verantwortung vor Gott…“ Wenn also Homosexualität Sünde gegen Gott ist, dann ist es undenkbar, Kinder in die Obhut von Schwulen und Lesben zu geben. Frau Zypries, Kinder sind kein Spielzeug für Homosexuelle!