16. August 2017

Ex-Scharfschütze von Arafat: Der Islam ist nicht friedlich

Quelle: idea

Ex-Scharfschütze von Arafat Tass Saada (Foto: Stephan Weichelt)

Ex-Scharfschütze von Arafat Tass Saada (Foto: Stephan Weichelt)

Leipzig (idea) – Gegen die Vorstellung, der Islam sei eine friedliche Religion, hat sich ein früherer palästinensischer Kämpfer gegen Israel gewandt. Schon im Koran stehe, Moslems sollten Juden und Christen nicht als Freunde nehmen, sagte der frühere Moslem Tass Saada bei der 13. Konferenz der Sächsischen Israelfreunde am 27. Juni in Leipzig vor 450 Besuchern.

Saada kämpfte früher Seite an Seite mit dem späteren Palästinenserpräsidenten Jassir Arafat (1929-2004) gegen Israel. Seine Aufgabe als Scharfschütze war es, gezielt Menschen zu töten. Anfang der 90er Jahre wurde er Christ und engagiert sich seitdem für die Versöhnung von Israelis und Palästinensern. Wie Saada weiter sagte, sei der Frieden im Nahen Osten der Schlüssel zum Weltfrieden. Doch Frieden könne nur Jesus Christus bringen. Saada zeigte sich überzeugt davon, dass der Gott der Bibel sich auch den Muslimen offenbaren wolle. Schon jetzt bekehrten sich jeden Tag tausende Muslime zu Jesus – „selbst in Mekka, dem Zentrum des Islam“, Christen sollten dafür beten, dass Moslems in aller Welt zum Glauben an Jesus Christus finden, so Saada.

Künftig regionale Israelkonferenzen
Die nächste Israelkonferenz soll am 1. Mai 2010 stattfinden. Der Ort steht noch nicht fest. Parallel dazu sollen in den nächsten Jahren auch regionale Israelkonferenzen stattfinden. „Damit wollen wir noch mehr Menschen erreichen, für die Israel ein Herzensanliegen ist“, erklärte der Geschäftsführer der Sächsischen Israelfreunde, Wilfried Gotter (Rossau). In den vergangenen Jahren seien bis zu 20 regionale Israel-Gebetskreise entstanden, die eine „enorme Strahlkraft“ hätten. Diese könnten künftig die Regionalkonferenzen ausrichten. Die Sächsischen Israelfreunde haben rund 400 Mitglieder. Vorsitzender ist Lothar Klein (Dresden).