20. Oktober 2017

Muslimische Lehrer in Deutschland ausbilden?

Bekir Alboga, Dialogbeauftragte der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion, plädierte im „Forum am Freitag“ (ZDF) für die Einrichtung von islamisch-theologischen Lehrstühlen in Deutschland zur Ausbildung von muslimischen Geistlichen an deutschen Hochschulen. Und er meint, dass zugunsten einer solchen Ausbildung der Islam staatlich als Religionsgemeinschaft anerkannt werden müsse.

Welcher Gott ist in der Präambel des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland gemeint? Dort steht:

„Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen… hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.“

Als Präsident des Parlamentarischen Rats unterzeichnete der Christ Konrad Adenauer am 23. Mai 1949 als Erster das Grundgesetz. Die vier „Mütter des Grundgesetzes“ waren allesamt Christen: Helene Wessel, Helene Weber, Friederike Nadig, Elisabeth Selbert. Also meint das Grundgesetz den Gott der Christen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte in ihrer Rede zum 40-jährigen des EAK im Jahr 2003:

„Ich gehöre nicht zu denen, die sicher zu glauben wissen, was ‚christliche Politik‘ ist. Mein Glaube kann mir Orientierung geben. Er offenbart mir die christliche Botschaft vom Sinn des Lebens und gibt mir dadurch Hoffnung und Ermutigung. Er gibt mir aber auch den Zweifel an mir selbst und die Demut vor Gott. Ich wünsche mir deshalb eine starke evangelische Kirche, die die Handelnden in ihrem Gewissen vor Gott und den Menschen kräftigt, die ihnen hilft, Entscheidungen zu finden.“

Auch Merkel spricht von Gott im Zusammenhang mit der (evangelischen) Kirche. Also meint auch sie den Gott der Christen.

Nun will der Islam über eine Imamausbildung an deutschen Hochschulen seinen Einfluss ausbauen. Rund 3,5 Millionen Muslime leben (nach grober Schätzung der Bundesregierung) zur Zeit in Deutschland.
Der Halbmond über Deutschland gewinnt demografisch und intellektuell immer mehr an Einfluss. Berlin ist Vorreiter. Schon jetzt kommen 43 Prozent der bis sechsjährigen Kinder in der Bundeshauptstadt aus Familien mit einem ausländischen Hintergrund. Von den 3,4 Millionen Einwohnern gehören 676.000 zur evangelischen Landeskirche (19,9 Prozent) und 323.000 zur römisch-katholischen Kirche (9,5 Prozent); 216.000 sind Muslime (6,3 Prozent). Rund 60 Prozent der Berliner sind konfessionslos.

Da der muslimische Glaube keine Trennung zwischen Staat und Kirche kennt, bleibt eine Unterordnung der Muslime unter das für alle in Deutschland lebenden Menschen gültige Grundgesetz, ein frommer Wunsch. Mit einer staatlichen Anerkennung des Islam als Religionsgemeinschaft in Deutschland würden alle Türen und Tore für Muslime offen stehen.

Für Christen ist die Bibel, also Gottes Wort, die fundamentale Grundlage allen Lebens und Handelns. Da ist von keinem Allah die Rede, sondern von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, den Muslime ablehnen. So sollte das ganze Jahr über das bekannte Lied gesungen werden:
„Macht hoch die Tür die Tor macht weit
Es kommt der Herr der Herrlichkeit
Ein König aller Königreich´
Ein Heiland aller Welt zugleich
Der Heil und Leben mit sich bringt
Derhalben jauchzt, mit Freuden singt:
Gelobet sei mein Gott
Mein Schöpfer, reich von Rat!“

Müssen sich Christen vor dem wachsenden Islam in Deutschland ängstigen? Nein! Denn Christen sind auch dann in des himmlischen Vaters Hand, wenn um sie herum Moscheen in den Himmel wachsen und Muslime vielleicht eines Tage den Gottesbezug aus dem deutschen Grundgesetzes liquidieren.